Kunst-Workshops für Flüchtlinge und Ehrenamtliche

Im Juni und Juli bietet die Waldkircher Beschäftigungs-gGmbH (Wabe) zwei weitere mehrtägige Kunst-Workshops an, zu denen sich Flüchtlinge und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer anmelden können. Die Projekte werden im Rahmen von „Gemeinsam in Vielfalt – Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe“ durchgeführt und sollen geflüchteten Menschen ermöglichen, ihre Talente und Fähigkeiten auszuprobieren. Nach Abschluss der Kurse ist eine Ausstellung geplant. Beide Workshops finden im und vor dem Roten Haus statt, Waldkirch, Emmendinger Straße 3:

– Bildhauerei mit Frauke Witzel am 24./25. Juni und 1./2. Juli. Man kann Sandstein oder Speckstein bearbeiten.

– Drucken mit Ulrike Schräder am 1./2. Juli und am 8./9. Juli. Mit der Technik der Radierung werden farbige Postkarten und Drucke hergestellt.

Anmeldungen bitte per E-Mail an Jasmin Ambs <praktikant@wabe-waldkirch.de > oder per Telefon an Frank Dehring 07681/ 4745452. Für die Teilnehmer entstehen keine Kosten. Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Regelmäßige Teilnahme wird erwartet.

Das Bild zeigt ein Beispiel aus dem vorangegangenen Workshop Graffiti.

 

Abstimmen für das Netzwerk bei Wettbewerb des Staatsanzeigers

Am 12.09 hat ein Journalist im Rahmen des Staatsanzeiger-Wettbewerbs „Leuchttürme der Bürgerbeteiligung“ einen Artikel über das Netzwerk Flüchtlinge Waldkirch verfasst. Der Wettbewerb „Leuchttürme der Bürgerbeteiligung“ geht nun in seine entscheidende Phase. Nachdem alle 83 Projekte, die sich um einen der 15 Preise im Gesamtwert von 20000 Euro bewerben, im Staatsanzeiger vorgestellt wurden, sind Sie aufgerufen, bis 15. Juli 2017 an der Online-Abstimmung über teilzunehmen. Die Teilnahme ist für jedermann offen.

Sie können unter http://www.staatsanzeiger.de/live/staatsanzeiger/buergerbeteiligung/abstimmung/ abstimmen. Sie finden das Netzwerk Flüchtlinge Waldkirch in der Kategorie 3. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese Nachricht auch an Bekannte und Freunde weiterleiten – jede einzelne Stimme zählt!

Einige kurze Infos zum Wettbewerb: Der Staatsanzeiger-Wettbewerb „Leuchttürme der Bürgerbeteiligung“ wurde aus Anlass der 60-Jahr-Feiern des Landes Baden-Württemberg und des Staatsanzeigers im Jahr 2012 erstmals ausgerufen und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Kultur des Miteinanders – Gelebte Gemeinschaft“. Er steht unter der Schirmherrschaft von Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung. Weitere Partner sind der Gemeindetag Baden-Württemberg, der Landkreistag Baden-Württemberg und der Städtetag Baden-Württemberg.

Mit freundlichen Grüßen
Mario Frick
Stadtverwaltung Waldkirch, Dezernat II – Jugend, Soziales und Integration, Büro für Migration und Integration
Gartenstraße 5, 79183 Waldkirch, T +49 7681 404-238, frick@stadt-waldkirch.de
www.stadt-waldkirch.de

 

Flüchtlinge und Vereine: Infoabende

Für Menschen aus anderen Ländern ist es nicht immer einfach, Zugang zu Vereinen zu finden; manche kennen in ihren Heimatländern gar keine Vereinsstrukturen. Hier will das Netzwerk Flüchtlinge vermitteln: Um persönliche Kontakte herzustellen, werden Vereinsvertreter und Flüchtlinge gemeinsam zu zwei Infoabenden eingeladen, wo sich möglichst viele Vereine vorstellen: Am Montag, 3. April, 18 Uhr in der Gemeinschaftsunterkunft „Felsenkeller“ Waldkirch, und am Mittwoch, 5. April, 18 Uhr in der Gemeinschaftsunterkunft „Waldhaus“ Kollnau. Die ehrenamtlichen Begleiter werden gebeten, die Flüchtlinge einzuladen, die in städtischen und privaten Wohnungen leben. Weitere Auskünfte bei Koordinator Mario Frick, frick@stadt-waldkirch.de.

Nächstes Treffen Netzwerk Flüchtlinge 4. April 2017

Das Netzwerk Flüchtlinge trifft sich am Dienstag, 04. April, um 18 Uhr im katholischen Gemeindezentraum St. Margarethen (Kirchplatz 7, 79183 Waldkirch) im kleinen Saal. Der Raum ist barrierefrei. 

Das Treffen des Netzwerkes dient dazu, gemeinsam weitere Schritte zu konkreten Hilfestellungen für Flüchtlinge zu besprechen und sich über bereits geleistete Beratungen und Hilfen auszutauschen. Alle interessierten Personen, Institutionen und Einrichtungen sind herzlich eingeladen.

Unsere Tagesordnungspunkte

  1. Rückmeldung zum Protokoll
  2. Gegenseitige Information und Austausch
  3. Missio-Truck in Waldkirch
  4. Interkulturelle Wochen in Waldkirch
  5. Standards in der Anschlussunterbringung
  6. Sonstiges

 

„Computertruhe e. V.“ lädt zur Infoveranstaltung ein am 11.3.2017

Wer bislang noch nicht weiß, wer oder was hinter der Computertruhe
steckt, hat am Samstag, den 11. März, die Möglichkeit, Antworten auf
diese und weitere Fragen zu bekommen. Von 14:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr
bieten Mitglieder und Freunde des Computertruhe e. V. im Roten Haus
(Emmendinger Straße 3 in Waldkirch) verschiedene Vorträge an.

Unter dem Motto „Computertruhe – werwowaswiewarum?!“ gibt
Vorstandsmitglied Annette Linder Einblicke in die Arbeit des Vereins.

Edgar Hoffmann von der Community FreieSoftwareOG wird in seinem Vortrag
„Freie Software und deren Communities“ erläutern, was Freie Software ist
und wie sie jede*r nutzen kann. Neben dem Betriebssystem GNU/Linux wird
er weitere freie Alternativen zu proprietärer Software, wie z. B. den
Webbrowser Mozilla Firefox, das Büropaket LibreOffice oder den VLC media
player, vorstellen.

In seinem Vortrag „Messenger-Alternativen zu WhatsApp“ wird Michael
Glatz von der Kinzigtäler Linux User Group (KiLUG) zeigen, welche
weiteren Instant-Messaging-Dienste es gibt und wie sicher und privat man
mit diesen im Vergleich zu WhatsApp kommunizieren kann.

Nach den Vorträgen haben die Besucher*innen die Möglichkeit, sich
bekannte GNU/Linux-Distributionen, wie z. B. Ubuntu, und freie
Softwareprogramme, mit welchen auch die Computertruhe regelmäßig
arbeitet, auf ein paar aufgebauten Rechnern näher anzuschauen und
auszuprobieren.

Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl gesorgt.

Weitere Informationen zum Verein und zur Infoveranstaltung finden sich
auf der Website unter https://computertruhe.de.

Der gemeinnützige Verein Computertruhe e. V. setzt gespendete Rechner
und sonstige Hardware wieder instand und gibt sie kostenlos an
bedürftige Menschen weiter. Seit dem Beginn des Projekts im April 2015
konnten bereits über 270 Geräte an glückliche neue Besitzer*innen
übergeben werden.

Wohnungen für Flüchtlinge und Migranten gesucht: Appell an Vermieter

Der Caritasverein St. Vinzenz sucht weiterhin Wohnungen in allen Ortsteilen von Waldkirch sowie in Gutach, Bleibach und Simonswald. Der Verein ist gerne bereit, 1-Zimmer-, 2-Zimmer-, 3-Zimmer- und 4-Zimmer-Wohnungen, aber auch nur einzelne Zimmer in Untermiete, anzumieten.

Beim letzten Treffen des Netzwerks Flüchtlinge Waldkirch war die Wohnungssuche ein wichtiges Thema. Michael Kienast vom Caritasverein St. Vinzenz e.V. berichtete, dass der Caritasverein inzwischen fast 30 Wohnungen angemietet und sie jeweils mit Einverständnis des Vermieters an über 80 Flüchtlinge weiter vermietet hat. Fast täglich bekommt er Anrufe von Betreuerinnen und Betreuern von Flüchtlingen mit der Frage nach Wohnungen. Bisher gab es in keiner der Wohnungen wirklich Probleme mit den Mietern. Das liegt daran, dass „Wohnungspatinnen und –paten“ intensiv mithelfen, dass die Mieter in ihrer neuen Wohnung gut ankommen und rechtzeitig erfahren, auf welche Dinge Mieter in Deutschland achten müssen. Inzwischen hat sich dieser Waldkircher Anmietungsweg als ein Erfolgsmodell in der näheren und weiteren Umgebung herum gesprochen.

Presseerklärung mit Details

Ressourcentag in Winden macht Geflüchtete fit für den Alltag in Deutschland

Sparsam mit Wasser und Energie umzugehen und Abfälle richtig zu trennen – warum das wichtig ist und wie das geht, wird jungen Geflüchteten im Projekt „Ressourcentag“ vermittelt. Im Dezember führte Jenny Lay-Kumar, Soziologin an der Uni Freiburg, als Trainerin eine solche Schulung in Winden durch.

Die Unterkunft im ehemaligen Hotel „Zum Bären“ in Winden konnte einen der bundesweit 180 Projekttage, ergattern. Beim „Ressourcentag“, den der ANU Bundesverband e.V. zusammen mit Projektpartnern organisiert, lernten die asylsuchenden Menschen Möglichkeiten zum verantwortungsbewussteren Umgang mit den Ressourcen Wasser, Energie und Abfall kennen. Zielgruppe des bundesweiten Projekts sind Geflüchtete zwischen 18 und 30 Jahren mit „Bleibeperspektive“ in Deutschland.

Fotos und Details in der Galerie